
Dichtheitsprüfung in Ulm für Grund- und Abwasserleitungen
Sind Ihre Abwasserleitungen wirklich dicht? Wir prüfen normgerecht, dokumentieren nachvollziehbar – und beraten ehrlich, falls etwas zu tun ist.
Sicherheit für Haus, Umwelt und Geldbeutel
Undichte Abwasserleitungen bleiben oft jahrelang unbemerkt: Abwasser sickert ins Erdreich, Wurzeln finden ihren Weg ins Rohr, Hohlräume unterspülen Fundamente – und im schlimmsten Fall gelangt Schmutzwasser ins Grundwasser. Eine Dichtheitsprüfung schafft Gewissheit, bevor aus einer unsichtbaren Undichtigkeit ein sichtbarer Schaden wird.
Wir prüfen Grundleitungen, Anschlusskanäle und Schächte mit Luft- oder Wasserdruck nach den anerkannten Regeln der Technik. Das Ergebnis erhalten Sie als nachvollziehbares Protokoll – als Nachweis für Behörden, Versicherungen oder für Ihre eigenen Unterlagen.
Wann eine Dichtheitsprüfung sinnvoll oder gefordert ist:
- Bei Neubau und Sanierung als Abnahmeprüfung
- Vor Immobilienkauf oder -verkauf als Zustandsnachweis
- Bei Verdacht auf Undichtigkeit (Feuchtigkeit, Setzungen, Wurzeleinwuchs, Geruch)
- Auf Anforderung der Kommune oder in Wasserschutzgebieten
- Nach einer Kanalsanierung als Erfolgskontrolle
Normgerecht geprüft, verständlich erklärt
Für die Prüfung verschließen wir den betreffenden Leitungsabschnitt mit speziellen Absperrblasen und beaufschlagen ihn kontrolliert mit Luft- oder Wasserdruck. Über die Druckentwicklung im Prüfzeitraum zeigt sich zuverlässig, ob die Leitung dicht ist.
Ist sie es nicht, lassen wir Sie nicht mit dem Protokoll allein: Wir lokalisieren die undichte Stelle per Kamera und Ortung und zeigen Ihnen die wirtschaftlichste Lösung auf – oft genügt eine punktuelle, grabenlose Reparatur.

Dichtheitsprüfung im Einsatz



Darauf können Sie sich bei jedem Einsatz verlassen
24h erreichbar
Notdienst an 365 Tagen – auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen.
Schnell vor Ort
Kurze Anfahrt in Ulm, Neu-Ulm und der gesamten Region.
Faire, klare Preise
Transparente Auskunft vor Beginn der Arbeiten – keine versteckten Kosten.
Saubere Arbeit
Moderne Technik, sorgfältige Ausführung und ein sauber hinterlassener Arbeitsplatz.
Dichtheitsprüfung rund um Ulm: Wasser schützt man hier doppelt
Zwischen Donau, Iller und Blau hat der Gewässerschutz in der Region Ulm besonderes Gewicht – und im Donauried bei Langenau liegt eines der wichtigsten Trinkwassergebiete Süddeutschlands. Entsprechend ernst nehmen Kommunen hier undichte Abwasserleitungen: Wer verkauft, saniert oder neu baut, wird früher oder später nach einem Dichtheitsnachweis gefragt.
Wir prüfen Neubau-Grundleitungen vor der Abnahme in den Baugebieten von Lehr über Dornstadt bis Senden, liefern Bestandsnachweise für Verkauf und Versicherung im Ulmer Altbau und übernehmen Wiederholungsprüfungen nach Sanierungen – jeweils mit nachvollziehbarem Protokoll. Fällt eine Leitung durch, lassen wir Sie nicht allein: Schadstelle orten, Lösung vorschlagen, auf Wunsch grabenlos sanieren und zum Abschluss die bestandene Prüfung dokumentieren – alles aus einer Hand. Wann sich eine Dichtheitsprüfung besonders lohnt – etwa vor dem Kauf einer Immobilie –, lesen Sie im Ratgeber Dichtheitsprüfung vor dem Immobilienkauf.
DIN EN 1610 oder DIN 1986-30 – welche Prüfung Sie brauchen
Für Dichtheitsprüfungen an Abwasserleitungen gelten zwei verschiedene Regelwerke, und sie werden regelmäßig verwechselt. Der Unterschied ist einfach: Die eine Norm gilt für Neues, die andere für Bestehendes.
| DIN EN 1610 | DIN 1986-30 | |
|---|---|---|
| Gilt für | Neubau und Umbau | bestehende Anlagen |
| Anlass | Erstprüfung, Bauabnahme | Instandhaltung, Zustandsbewertung |
| Prüfdruck | voller Prüfdruck | vermindert |
| Kurzform | DR1 | DR2, „vereinfachte Prüfung“ |
Praktisch heißt das: Wird bei Ihnen neu gebaut oder eine Leitung erneuert, ist die Prüfung nach DIN EN 1610 die richtige – sie ist die strengere von beiden und wird für die Abnahme verlangt. Geprüft wird mit Wasser oder Luft, dazu kommt die optische Kontrolle.
Geht es um ein bestehendes Haus – etwa beim Verkauf, nach einem Schaden oder weil die Gemeinde einen Nachweis möchte – ist die Prüfung nach DIN 1986-30 der übliche Weg. Sie arbeitet mit verminderten Prüfdrücken, weil an einer dreißig Jahre alten Leitung ein Neubau-Maßstab weder sinnvoll noch fair wäre.
Welche der beiden bei Ihnen gefordert ist, steht in aller Regel im Schreiben, das Sie in der Hand halten – von der Gemeinde, vom Notar oder vom Bauleiter. Wenn Sie unsicher sind, lesen Sie uns den Satz am Telefon einfach vor. Wir sagen Ihnen dann, welche Prüfung gemeint ist, bevor irgendetwas beauftragt wird.
So läuft die Prüfung bei Ihnen ab
Eine Dichtheitsprüfung ist kein Termin, bei dem jemand kurz ein Gerät anschließt. Sie besteht aus fünf Schritten, und der erste wird am häufigsten unterschätzt.
- 1. Zugang schaffen und reinigen. Geprüft wird eine saubere Leitung. Liegt noch Schlamm oder Fett darin, messen wir die Ablagerung und nicht die Rohrwand – und ein Riss unter der Kruste bleibt unentdeckt. Wo kein Schacht und keine Reinigungsöffnung vorhanden ist, muss zuerst ein Zugang her.
- 2. Mit der Kamera hineinsehen. Die optische Inspektion kommt vor dem Druck. Sie zeigt Muffenversatz, Risse, Wurzeleinwuchs und Scherbenbrüche oft schon im Bild – dann weiß man vor der Messung, worauf es hinausläuft.
- 3. Abschnitt absperren. Der zu prüfende Strang wird mit Absperrblasen oder Stopfen von der übrigen Anlage getrennt. Wie lang ein Abschnitt sein darf, hängt von Nennweite und Verlauf ab.
- 4. Prüfen und Haltezeit abwarten. Mit Luft oder Wasser wird der Prüfdruck aufgebaut und über die vorgegebene Zeit beobachtet. Fällt er stärker ab als zulässig, gilt der Abschnitt als undicht.
- 5. Protokollieren. Sie bekommen ein Protokoll mit Datum, geprüftem Abschnitt, Verfahren, Prüfdruck und Ergebnis – das Dokument, das Gemeinde, Käufer oder Bank sehen wollen. Ohne Protokoll ist die Prüfung wertlos, egal wie sorgfältig gearbeitet wurde.
Fällt die Prüfung negativ aus, ist der nächste Schritt nicht die Baggerschaufel, sondern die Ortung: Erst wenn feststeht, wo genau die Leitung undicht ist und wie groß der Schaden wirklich ist, lässt sich entscheiden, ob eine Abdichtung von innen reicht oder ob aufgemacht werden muss. Was dann möglich ist, steht auf kanalsanierung-ulm.de.
Häufige Fragen zur Dichtheitsprüfung
Ist eine Dichtheitsprüfung Pflicht?
Das hängt von Kommune, Gebäudenutzung und Lage ab – in Wasserschutzgebieten gelten strengere Regeln. Wir kennen die Anforderungen in der Region Ulm und sagen Ihnen ehrlich, was für Ihr Grundstück gilt und was sinnvoll ist.
Wie lange dauert die Prüfung?
Je nach Umfang der Leitungen meist wenige Stunden. Sie erhalten das Protokoll zeitnah – auf Wunsch zusammen mit einer TV-Dokumentation des Leitungszustands.
Was passiert, wenn die Leitung undicht ist?
Dann klären wir gemeinsam die nächsten Schritte: Lokalisierung der Schadstelle, Bewertung und ein Angebot für die Instandsetzung – von der partiellen Reparatur mit Kurzlinern bis zur Inliner-Sanierung. Ohne Druck und mit klaren Kosten.
Was ist der Unterschied zwischen DIN EN 1610 und DIN 1986-30?
DIN EN 1610 gilt für Neubau und Umbau: Sie regelt Einbau und Erstprüfung und arbeitet mit vollem Prüfdruck – das ist die Prüfung für die Bauabnahme, oft als DR1 bezeichnet. DIN 1986-30 gilt für bestehende Grundstücksentwässerungsanlagen im Rahmen der Instandhaltung und prüft mit verminderten Drücken; sie heißt deshalb auch vereinfachte Dichtheitsprüfung oder DR2. Welche bei Ihnen verlangt wird, ergibt sich aus dem Anlass.
Brauche ich beim Hausverkauf eine Dichtheitsprüfung?
Vorgeschrieben ist sie beim Verkauf nicht automatisch – verlangt wird sie aber häufig: von Käufern, von finanzierenden Banken oder von der Gemeinde, wenn dort eine Satzung dazu besteht. In diesem Fall geht es um den Bestand, also um eine Prüfung nach DIN 1986-30. Was dabei auf Sie zukommt, steht ausführlich im Ratgeber Dichtheitsprüfung beim Immobilienkauf.
Wird mit Wasser oder mit Luft geprüft?
Beides ist möglich, und beides ist normgerecht. Die Luftdruckprüfung ist schneller und kommt ohne Wasser aus – sie reagiert allerdings empfindlich, sodass schon geringe Undichtigkeiten zum Nichtbestehen führen. Die Wasserprüfung dauert länger, ist dafür aussagekräftiger, wenn das Ergebnis der Luftprüfung strittig ist. Wir entscheiden das nach Leitung und Anlass und sagen Ihnen vorher, womit wir arbeiten.
Muss die Leitung vor der Prüfung gereinigt werden?
In aller Regel ja – und das ist kein Zusatzverkauf, sondern die Voraussetzung dafür, dass das Ergebnis etwas wert ist. In einer Leitung voller Schlamm und Fett misst man die Ablagerung statt der Rohrwand; ein Riss darunter bleibt unentdeckt, und die Kamera sieht ebenfalls nichts. Wir reinigen deshalb vor der Prüfung und befahren die Strecke danach.