
Kanalortung – Leitungsverlauf und Schadstelle bestimmen
Wo verläuft die Leitung, wie tief liegt sie, wo sitzt der Schaden? Wir beantworten alle drei Fragen zentimetergenau – und ersparen Ihnen unnötige Aufgrabungen.
Gezielt statt auf Verdacht graben
Ein Rohrbruch unter der Bodenplatte, eine unbekannt verlaufende Abwasserleitung im Garten, ein Muffenversatz irgendwo zwischen Haus und Straße: Ohne genaue Ortung bleibt nur das großflächige Aufgraben – teuer, langwierig und oft unnötig zerstörerisch.
Unsere Ortungstechnik macht Schluss mit dem Rätselraten. Mit Sonden, Sendern und Empfängern bestimmen wir den Verlauf Ihrer Leitungen, deren Tiefe und die exakte Position von Schadstellen – durch Erdreich, Beton und Estrich hindurch. Das Ergebnis markieren wir direkt vor Ort: Hier, und nur hier, muss geöffnet werden.
Typische Einsatzfälle unserer Ortung:
- Rohrbruch- und Leckortung an Abwasserleitungen
- Verlaufs- und Tiefenbestimmung unbekannter Leitungen vor Bau- oder Gartenarbeiten
- Lokalisierung von Muffenversätzen, Rohrbrüchen und Hindernissen nach einer TV-Inspektion
- Auffinden verdeckter Schächte, Abzweige und Revisionsöffnungen
Ortung in der Praxis




Darauf können Sie sich bei jedem Einsatz verlassen
24h erreichbar
Notdienst an 365 Tagen – auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen.
Schnell vor Ort
Kurze Anfahrt in Ulm, Neu-Ulm und der gesamten Region.
Faire, klare Preise
Transparente Auskunft vor Beginn der Arbeiten – keine versteckten Kosten.
Saubere Arbeit
Moderne Technik, sorgfältige Ausführung und ein sauber hinterlassener Arbeitsplatz.
Leitungsortung in Ulm: alte Grundstücke, unbekannte Wege
Viele Ulmer Grundstücke haben eine lange Geschichte – und Leitungen, von denen kein Plan mehr existiert. Bei Um- und Anbauten in gewachsenen Vierteln wie Söflingen oder Jungingen, bei Gartenprojekten mit Baggereinsatz oder vor dem Setzen eines Zauns ist die Verlaufsortung die günstigste Versicherung gegen einen teuren Leitungstreffer.
Der zweite häufige Fall: der Rohrbruch unter der Bodenplatte oder unter gepflasterten Höfen. Statt auf Verdacht Fliesen, Estrich oder Pflaster großflächig zu öffnen, grenzen wir die Schadstelle von außen auf wenige Zentimeter ein – inklusive Tiefenangabe. Gerade bei den sanierten Altbauten der Ulmer Innenstadt bewahrt das Eigentümer regelmäßig vor unnötiger Zerstörung. Kombiniert mit der Kamera-Inspektion bekommen Sie Befund, Position und Lösungsvorschlag in einem einzigen Termin.
Wann eine Ortung nötig wird
Die Kanalortung ist kein Selbstzweck – sie steht fast immer vor einer anderen Arbeit und entscheidet darüber, wie teuer diese wird. Typische Ausgangslagen:
- Es gibt keine Bestandspläne. Bei Gebäuden vor 1980 ist das eher die Regel als die Ausnahme – und wenn Pläne existieren, stimmen sie oft nicht mit dem überein, was tatsächlich im Boden liegt.
- Vor Erd- und Bauarbeiten. Wer einen Graben zieht, einen Pfosten setzt oder ein Fundament gründet, sollte wissen, wo die Abwasserleitung liegt. Ein durchtrennter Kanal kostet ein Vielfaches der Ortung.
- Nach einem Kamerabefund. Die Kamera sagt „Schaden bei Meter 12,40" – die Ortung sagt, wo diese 12,40 Meter oben an der Oberfläche liegen.
- Der Schacht ist verschwunden. Überbaute, überasphaltierte oder zugeschüttete Revisionsschächte lassen sich orten, statt das halbe Grundstück abzusuchen.
- Feuchtigkeit ohne erkennbare Quelle. Bevor Wände geöffnet werden, sollte klar sein, welche Leitung überhaupt in Frage kommt.
Wie wir orten
Wir kombinieren je nach Situation zwei Wege. Bei der Sondenortung schieben wir einen Sender in die Leitung – entweder im Kopf der Inspektionskamera oder als separate Sonde am Gestänge. Von der Oberfläche aus empfangen wir das Signal und markieren Verlauf und Tiefe direkt auf dem Boden. Das funktioniert unabhängig vom Rohrmaterial, also auch bei Steinzeug und Kunststoff, die sich mit anderen Verfahren nicht finden lassen.
Bei der Leitungsortung über Signalstrom legen wir ein Signal auf eine metallische Leitung und folgen ihm an der Oberfläche. Das eignet sich für Guss- und Stahlleitungen sowie für mitverlegte Trassen. Welches Verfahren greift, hängt vom Material und von der Zugänglichkeit ab – meist stellt sich das innerhalb der ersten Minuten vor Ort heraus.
Das Ergebnis ist keine ungefähre Richtung, sondern eine Markierung auf dem Boden: Verlauf, Abzweige und Tiefe. Auf Wunsch dokumentieren wir das fotografisch oder als Skizze, damit Sie es an Ihren Tiefbauer, Gartenbauer oder Architekten weitergeben können.
Was die Ortung tatsächlich spart
Die Rechnung ist unspektakulär, aber eindeutig. Ohne Ortung wird gesucht – und Suchen heißt bei erdverlegten Leitungen: aufgraben, nachsehen, wieder zumachen, an anderer Stelle erneut aufgraben. Jeder dieser Versuche kostet Baggerstunden, Entsorgung des Aushubs, Wiederherstellung der Oberfläche. Bei einer gepflasterten Einfahrt oder einer angelegten Gartenanlage ist die Wiederherstellung regelmäßig teurer als der eigentliche Aushub.
Mit Ortung wird an einer Stelle geöffnet – dort, wo der Schaden sitzt. Deshalb ist die Ortung in aller Regel die günstigste Position auf der Rechnung und gleichzeitig diejenige, die den Rest klein hält.
Grenzen, die wir offen benennen: Sehr tief liegende Leitungen, stark bewehrter Beton darüber oder ein dichtes Bündel paralleler Leitungen können die Genauigkeit einschränken. Wo wir an eine Grenze stoßen, sagen wir das – und nennen Ihnen die Toleranz, mit der Sie rechnen müssen, statt eine Scheingenauigkeit zu behaupten.
Was danach kommt
Die Ortung ist Vorarbeit. Je nachdem, was sie zutage fördert, schließt sich das Passende an: eine Kamera-Inspektion, um den Zustand zu beurteilen, eine Kanalreinigung, wenn die Leitung nur zugesetzt ist, Fräsarbeiten bei Wurzeln oder eine grabenlose Sanierung bei beschädigter Substanz. Häufig erledigen wir Ortung und Folgeschritt im selben Termin – das spart Ihnen eine zweite Anfahrt. Wie wir hartnäckige Wurzeln in der Grundleitung orten und dauerhaft entfernen, zeigt unser Ratgeber.
Häufige Fragen zur Ortung
Wie genau ist die Ortung?
Sehr genau: Position und Tiefe lassen sich in der Regel auf wenige Zentimeter bestimmen. Damit lässt sich eine Reparatur gezielt und mit minimalem Eingriff planen.
Funktioniert die Ortung auch unter der Bodenplatte oder unter Pflaster?
Ja. Die Signale unserer Sonden durchdringen Erdreich, Beton, Estrich und Pflasterbeläge. Genau dafür ist die Technik gemacht – damit nicht großflächig geöffnet werden muss.
Was passiert nach der Ortung?
Sie erhalten von uns eine klare Aussage: Wo liegt das Problem, wie tief, und welche Lösungswege gibt es – von der punktuellen Reparatur bis zur grabenlosen Sanierung. Sie entscheiden dann in Ruhe über das weitere Vorgehen.
Funktioniert die Ortung auch bei Kunststoff- und Steinzeugrohren?
Ja. Bei nichtmetallischen Rohren arbeiten wir mit einer Sonde, die wir in die Leitung einführen und deren Signal wir von der Oberfläche aus empfangen. Das Rohrmaterial spielt dabei keine Rolle.
Wie genau ist eine Kanalortung?
In günstigen Fällen zentimetergenau, inklusive Tiefenangabe. Sehr tief liegende Leitungen, stark bewehrter Beton oder mehrere parallele Leitungen können die Genauigkeit einschränken – die zu erwartende Toleranz nennen wir Ihnen vor Ort.
Bekomme ich das Ergebnis dokumentiert?
Der Verlauf wird direkt auf dem Boden markiert. Auf Wunsch dokumentieren wir das zusätzlich fotografisch oder als Skizze, damit Sie es an Ihren Tiefbauer, Gartenbauer oder Architekten weitergeben können.
Lohnt sich eine Ortung vor Gartenarbeiten?
Sobald gegraben, gegründet oder ein Fundament gesetzt wird: ja. Eine durchtrennte Abwasserleitung kostet ein Vielfaches dessen, was die vorherige Ortung gekostet hätte.