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Kanal fräsen – Wurzeln und Hindernisse restlos entfernen

Wenn Spülen nicht mehr reicht: Unser Fräsroboter entfernt Wurzeln, harte Ablagerungen und einragende Hindernisse – ohne Aufgrabung, unter Kamerakontrolle.

Für die Fälle, an denen andere scheitern

Manche Hindernisse im Kanal widerstehen jeder Spülung: eingewachsene Wurzeln, die sich wie ein Vorhang durch die Muffe ziehen. Jahrzehntealte Kalk- und Sinterablagerungen, hart wie Stein. Ein in die Leitung einragender Anschlussstutzen. Oder ausgehärteter Beton und Zementschlämme aus Bauarbeiten.

Hier kommt unser Kanal-Fräsroboter zum Einsatz: Über Schacht oder Reinigungsöffnung fährt er in die Leitung und trägt das Hindernis unter Kamerabeobachtung kontrolliert ab – millimetergenau und ohne das Rohr zu beschädigen. Anschließend wird die Leitung gespült und der freie Querschnitt per Kamera dokumentiert.

Das entfernen wir mit dem Fräsroboter:

  • Wurzeleinwuchs – auch massiver, wiederkehrender Bewuchs
  • Verhärtete Ablagerungen, Kalk und Sinter
  • Einragende Stutzen, Dichtungsreste und Fremdkörper
  • Beton-, Mörtel- und Estrichreste in der Leitung
  • Anfräsen von Schadstellen zur Vorbereitung einer Sanierung

Präzision unter Kamerakontrolle

Der Fräsroboter arbeitet nie „blind": Eine integrierte Kamera überträgt das Bild live an den Bediener, der jeden Fräsvorgang exakt steuert. Verschiedene Fräsköpfe – von der Wurzelfräse bis zum Diamantwerkzeug – machen ihn zum Allrounder für nahezu jedes Material.

Das Ergebnis: Der volle Rohrquerschnitt wird wiederhergestellt, das Rohr selbst bleibt unversehrt. In Kombination mit Wasserhöchstdruck-Technik lösen wir selbst extreme Fälle – grabenlos und damit deutlich günstiger als jede Aufgrabung.

Kanal-Fräsroboter bei Fräsarbeiten in einer Leitung

Fräsarbeiten in der Praxis

Fräsroboter für den Kanaleinsatz
Unser Fräsroboter: kompakt, kraftvoll, präzise
Kanal-Fräsarbeiten am Schacht
Einsatz über den Schacht – keine Aufgrabung nötig
Kanal-Fräsroboter mit Wasserhöchstdruck
Kombination mit Wasserhöchstdruck für extreme Fälle

Darauf können Sie sich bei jedem Einsatz verlassen

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Saubere Arbeit

Moderne Technik, sorgfältige Ausführung und ein sauber hinterlassener Arbeitsplatz.

Fräsarbeiten in Ulm: gegen Wurzeln und Alb-Kalk

Ulm ist eine grüne Stadt – die Alleen der Friedrichsau, die alten Gärten in Söflingen und der Baumbestand entlang von Blau und Iller gehören zu ihrem Charakter. Für Abwasserleitungen bedeutet das: Wurzeleinwuchs ist hier eine der häufigsten Ursachen für wiederkehrende Verstopfungen. Unsere Fräsroboter entfernen den Einwuchs restlos – und auf Wunsch dichten wir die Eintrittsstelle anschließend dauerhaft ab.

Das zweite Ulmer Spezialthema kommt von der Schwäbischen Alb: steinharte Kalk- und Sinterablagerungen, die das harte Wasser über Jahrzehnte in Leitungen aufbaut – besonders in Blaustein, Blaubeuren und den Höhengemeinden. Wo die Hochdruckspülung an solchen Krusten abgleitet, stellt der Fräskopf den vollen Querschnitt wieder her. Grabenlos, unter Kamerakontrolle und fast immer deutlich günstiger als jede Aufgrabung.

Wann Spülen reicht – und wann gefräst werden muss

Die Hochdruckspülung ist das Mittel der Wahl für alles, was weich oder löslich ist: Fett, Schlamm, Papier, lose Ablagerungen. Sie ist schneller, schonender und günstiger als jedes andere Verfahren. An ihre Grenze kommt sie dort, wo das Hindernis fest mit dem Rohr verbunden oder schlicht härter als der Wasserstrahl ist.

Befund im RohrSpülenFräsen
Fett, Schlamm, Papierausreichendnicht nötig
Feine Wurzelhaaremeist ausreichendbei Wiederkehr sinnvoll
Verholzter Wurzelballenreicht nichterforderlich
Kalk- und Sinterablagerungenreicht nichterforderlich
Einragender Anschlussstutzenwirkungsloserforderlich
Mörtel, Beton, Bauschuttwirkungsloserforderlich
Verschobene Muffewirkungslosbegrenzt – meist Sanierung

Wir fangen deshalb nie mit dem Fräsroboter an. Erst wird gespült, dann geschaut – und nur wenn das Hindernis bleibt, kommt die Fräse. Alles andere wäre teurer für Sie, ohne besser zu sein.

Wie der Fräsroboter arbeitet

Über einen Schacht oder eine Reinigungsöffnung fährt der Roboter in die Leitung ein. Sein rotierender Werkzeugkopf trägt das Hindernis Schicht für Schicht ab, während eine mitlaufende Kamera das Geschehen live auf den Monitor überträgt. Der Bediener sieht also jederzeit, was das Werkzeug tut – das ist entscheidend, denn zwischen „Wurzel entfernt" und „Rohrwand beschädigt" liegen wenige Millimeter. Je nach Aufgabe wechseln wir den Kopf: Kettenschleuder für Ablagerungen, Fräskrone für Wurzeln und Beton, Schleifkopf für den Feinschliff.

Nach dem Fräsen spülen wir die gelösten Rückstände aus und befahren die Strecke abschließend mit der Kamera. Erst wenn der Querschnitt wieder frei und die Rohrwand unbeschädigt ist, gilt die Arbeit als erledigt.

Wurzeln entfernen – und dann?

Hier trennt sich die schnelle Lösung von der dauerhaften. Wurzeln wachsen nicht durch intaktes Rohr. Sie dringen dort ein, wo bereits eine undichte Stelle ist – eine offene Muffe, ein Riss, ein Scherbenbruch. Das Fräsen entfernt den Bewuchs, aber nicht die Eintrittsstelle. Und weil die Wurzel weiß, wo sie Wasser gefunden hat, kommt sie zurück: je nach Baumart und Jahreszeit innerhalb von ein bis drei Jahren.

Deshalb gehört zu jeder Wurzelfräsung bei uns die Frage, wo die Wurzel hereingekommen ist. Die Kamerafahrt nach dem Fräsen zeigt das in aller Regel. Danach haben Sie drei ehrliche Möglichkeiten:

  • Regelmäßig fräsen lassen. Legitim, wenn die Leitung sonst in Ordnung ist und der Aufwand überschaubar bleibt – planbar alle paar Jahre statt als Notfall.
  • Die Eintrittsstelle abdichten. Bei einer einzelnen defekten Muffe ist ein Kurzliner oft die wirtschaftlichste Lösung – ein Eingriff, danach ist Ruhe.
  • Den Abschnitt sanieren. Wenn mehrere Stellen betroffen sind, lohnt die grabenlose Sanierung der ganzen Haltung eher als wiederkehrende Einzelmaßnahmen.

Was in Ihrem Fall sinnvoll ist, sagen wir Ihnen auf Basis des Befunds – nicht auf Basis dessen, was uns den größeren Auftrag bringt. Wer nur fräsen lassen will, bekommt genau das. Weitere Hintergründe stehen im Ratgeber Wurzeln in der Grundleitung.

Voraussetzungen und Kosten

Damit ein Fräsroboter überhaupt eingesetzt werden kann, braucht es einen Zugang und einen ausreichenden Querschnitt. Ein vorhandener Revisionsschacht oder eine Reinigungsöffnung ist ideal. Fehlt beides, muss ein Zugang geschaffen werden – das ist regelmäßig der Punkt, an dem ein Einsatz aufwendiger wird als erwartet. Wer ohnehin saniert, sollte deshalb gleich eine Reinigungsöffnung mit einplanen: Sie zahlt sich beim ersten Folgeeinsatz aus.

Der Preis richtet sich nach Art und Härte des Hindernisses, der Länge der Strecke und der Zugänglichkeit. Beton und Sinter brauchen deutlich länger als Wurzeln. Weil sich das erst im Rohr zeigt, arbeiten wir in Abschnitten: Wir nennen Ihnen vorab eine Spanne, und wenn sich herausstellt, dass der Aufwand darüber hinausgeht, halten wir an und sprechen mit Ihnen – bevor weitergearbeitet wird. Die Grundlagen unserer Kalkulation finden Sie auf der Preisseite.

Häufige Fragen zu Kanal-Fräsarbeiten

Beschädigt der Fräsroboter das Rohr?

Nein. Der Bediener steuert den Fräskopf unter ständiger Kamerabeobachtung und trägt nur das Hindernis ab. Werkzeug und Drehzahl werden auf das Rohrmaterial abgestimmt – vom Steinzeug- bis zum Kunststoffrohr.

Wachsen die Wurzeln nicht einfach wieder nach?

Wurzeln nutzen undichte Stellen als Eintrittspforte. Nach dem Fräsen empfehlen wir deshalb, die Eintrittsstelle abzudichten – z. B. mit einem Kurzliner im Rahmen einer partiellen Sanierung. Dann ist das Thema dauerhaft erledigt.

Für welche Rohrgrößen eignet sich der Roboter?

Unsere Frästechnik deckt die gängigen Dimensionen von Haus- und Grundstücksentwässerungen sowie kommunale Kanäle ab. Rufen Sie an – nach ein paar Angaben zu Ihrer Leitung sagen wir Ihnen sofort, ob der Einsatz möglich ist.

Wann muss gefräst werden statt gespült?

Immer dann, wenn das Hindernis fest mit dem Rohr verbunden oder härter als der Wasserstrahl ist: verholzte Wurzeln, Kalk- und Sinterablagerungen, einragende Anschlussstutzen, Mörtel- und Betonreste. Weiches Material wie Fett und Schlamm bekommen wir mit der Spülung weg – und fangen deshalb immer damit an.

Beschädigt der Fräsroboter das Rohr?

Nicht bei kontrollierter Arbeit. Eine mitlaufende Kamera überträgt das Geschehen live, der Bediener sieht also jederzeit, was das Werkzeug tut. Nach dem Fräsen befahren wir die Strecke erneut und prüfen die Rohrwand.

Kommen die Wurzeln nach dem Fräsen wieder?

Ja, wenn die Eintrittsstelle offen bleibt – je nach Baumart und Jahreszeit innerhalb von ein bis drei Jahren. Wurzeln wachsen nicht durch intaktes Rohr, sondern durch undichte Muffen und Risse. Deshalb suchen wir nach dem Fräsen die Eintrittsstelle und besprechen mit Ihnen, ob regelmäßiges Fräsen oder eine Abdichtung wirtschaftlicher ist.

Was kostet eine Kanalfräsung?

Das hängt von Art und Härte des Hindernisses, der Streckenlänge und der Zugänglichkeit ab – Beton dauert deutlich länger als Wurzeln. Wir nennen vorab eine Spanne und halten an, sobald der Aufwand darüber hinausgeht, statt einfach weiterzuarbeiten.

Was ist eine Reinigungsöffnung und brauche ich eine?

Eine Reinigungsöffnung ist ein fest eingebauter Zugang zur Leitung, über den Spül- und Frästechnik eingeführt werden kann. Fehlt sie und ist auch kein Schacht vorhanden, muss für jeden Einsatz erst ein Zugang geschaffen werden. Wer ohnehin saniert oder umbaut, sollte eine einplanen.

Verstopfung oder Rohrproblem in Ulm?
Wir helfen sofort – Tag und Nacht.

Kostenlose Erstberatung am Telefon · transparente Preisauskunft · kurze Anfahrt von unserem Standort in Ulm, Magirus-Deutz-Straße 12